Klima- und Artenschutz: wie Sie Ihren Garten fit für die Zukunft machen

Wasserstelle für die Tiere, im Hintergrund ein Schwimmteich und Hainbuchenhecke
Wasserstelle für die Tiere, im Hintergrund ein Schwimmteich und Hainbuchenhecke

Pflanzenauswahl: Wichtig ist, dass Sie bei der Auswahl der Pflanzen darauf achten, dass diese nach ihren Bedürfnissen ausgewählt und gesetzt werden. Einige Pflanzen vertragen Trockenheit sehr gut und kommen mit Sonne und Hitze bestens klar, andere jedoch brauchen Schatten und viel Feuchtigkeit. Die Gegebenheiten müssen passen, damit die Pflanzen bestens gedeihen und wir nicht unnötig Wasser und Zeit beim Gießen verschwenden. Darüber hinaus sollen Pflanzen ganzjährig Schutz und Nahrung für Tiere im Garten bieten. Einige Beispiele für pflegeleichte, trockenresistente Pflanzen sind Rosmarin, Salbei, Blauraute und Steinkraut. Aber auch Hauswurz und Wollziest und Fetthenne sehen schön aus und brauchen kaum Wasser.

Mikroklima: Dachbegrünungen, Hecken, Sträucher und Bäume sorgen für Schatten. Da sie die Umgebungsluft durch Verdunstung kühlen, leisten Sie darüber hinaus auch noch einen Beitrag für ein besseres Mikroklima im Garten. Ein Segen also, für Mensch und Tier.

Zukunftsbäume für den Garten: Bäume, die den klimatischen Herausforderungen im wahrsten Sinne des Wortes „gewachsen“ sind, optisch ansprechend und darüber hinaus noch der Tierwelt Zuflucht und/oder Nahrung bieten, gibt es einige. Hierzu zählen unter anderem Zierapfelbäume, die Honigesche (auch Bienenbaum genannt), der Lederhülsenbaum sowie die weidenblättrige Birne. Aber auch die hierzulande beliebte Hainbuche kommt mit trockenem Klima gut klar.

Wasser ist kostbar: Sammeln Sie das Regenwasser vom Dach entweder in Regentonnen oder Zisternen, um kostbares Leitungswasser zu sparen. Naturteiche bieten vielen Wasserinsekten Lebensraum und sind gleichzeitig auch eine Tränke für Vögel und Insekten. (hierfür aber bitte auf flache Uferzone achten). Stellen Sie ansonsten einfach im Garten Tränken für Vögel und Igel auf. Soweit Sie gießen müssen, wäre dies am besten in den frühen Morgenstunden, da dann die Verdunstung am geringsten ist. Nach einem sehr heißen Tag ist der Boden am Abend oft noch aufgeheizt, was sich eher ungünstig auf das Wassermanagement auswirkt.

Versiegelung vermeiden: Natürlich sollte auch nicht der komplette Garten durch Teer, Pflaster oder Schotter versiegelt werden. Besser sind Staudenbeete oder Blumenwiesen. Lassen Sie doch im Rasen einfach mal eine kleine Blumeninsel wachsen oder pflanzen Sie Staudenbeete statt den üblichen Kiesstreifen.

So können auch Privatgartenbesitzer Ihren Beitrag zum Klima- und Artenschutz leisten. Zusätzlich sparen Sie kostbares Trinkwasser und natürlich Ihre wertvolle Zeit, die Sie sonst vielleicht mit gießen verbringen müssten. (Autor: Brigitte Kirmeier)

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